Viele Erfolge bei den Badischen Meisterschaften der Jugend U20, U18 und U16
Fast verdoppelt gegenüber dem Vorjahr hat sich die Treppchenbilanz der jungen LGR-Garde bei den am vergangenen Wochenende in Karlsruhe durchgeführten Badischen Meisterschaften der Klassen U20, U18 und U16. Mit 10 Titeln, 9 Silbermedaillen und 5 Bronzerängen sowie unzähligen Top 8-Platzierungen konnten sich unsere Leichtathleten in der heimischen Europahalle besonders erfolgreich in Szene setzen.
Dabei sprangen am Samstag gleich vier Titel heraus: So errang Stefan Reither in der Klasse U20 in einem engen Finish mit 51,11 sec. den Titel über 400 Meter. Bei den U18 verbesserte Felix Wammetsberger mit 4:20,93 min. seine 1.500 Meter-Zeit aus der Vorwoche (BW-Meisterschaften) gleich um sechs Sekunden und konnte nach einem mutig gelaufenen Rennen die Goldmedaille in Empfang nehmen. Zwei weitere Titel feierten schließlich die U18-Staffeln der LG. Erwartungsgemäß gewannen zunächst die Jungs in der Aufstellung Philipp Ziel, Max Buchmüller, Nils Kruse und Jannik Wipfler in 1:37,69 min. überlegen das Rennen über 4x200 Meter.
Offenbar animiert vom Abschneiden ihrer männlichen „Kollegen" liefen anschließend überraschender Weise auch die U18-Mädels mit Laura Ziel, Nina Garay, Jana Meinzer und Maike Schwald zum Titel. Mit ihrer Endzeit von 1:50,13 min. zeigten sich die Vier gleich um eine Sekunde gegenüber der Vorwoche verbessert. Eine Silbermedaille erkämpfte sich Lena Knirsch im ersten Jahr der weiblichen U18. Mit neuer Bestzeit von 5:00,63 min. musste sie sich über 1.500 Meter nur knapp der Siegerin aus Weinheim beugen. Stark präsentierten sich auch die Hürdensprinter: Tobias Rosenkranz meisterte im ersten Jahr der U20 die 60 Meter-Hürdenstrecke in guten 8,72 sec. und landete damit auf dem dritten Rang, genau wie Nils Kruse, der sich in der Klasse U18 in starken 8,46 sec. durch den Hürdenwald kämpfte. Einen weiteren dritten Platz ersprang Jannik Wipfler, der bei guten 6,29 Metern in der Weitsprunggrube landete. Zuletzt holte sich die bereits für die DM qualifizierte 4x200 Meter-Staffel der männlichen U20 mit Filip Panic, Stefan Reither, Pascal Delay und Philipp Neumayer in 1:34,02 min. hinter den favorisierten Mannheimern mit gleichfalls gegenüber der Vorwoche deutlich verbesserter Zeit Silber.
Noch erfreulicher sah die sonntägliche Bilanz der Klasse U16 aus. Hier konnten gleich sechs Titel errungen werden, obwohl ärgerlicher Weise beide favorisierte Staffeln das Ziel nicht erreichten. Am erfolgreichsten war einmal mehr Kristin Tuxford bei der W15. Sowohl im Weitsprung mit ihrer neuen Bestleistung von 5,64 Metern, wie auch über die 60 Meter-Hürdenstrecke in sehr guten 8,92 sec. und im Kugelstoßen mit 12,06 m war unser Mehrkampftalent nicht zu schlagen und ließ sich gleich dreimal die Goldmedaille umhängen. Zudem belegte sie im 60 Meter-Finale in starken 7,98 sec. den zweiten Rang. Als schnellste Sprinterin der Klasse W14 präsentierte sich Linnea Waltenberger, die die 60 Meter in ausgezeichneten 8,09 sec. absolvierte. Im Weitsprung erreichte sie mit erstmals vom Brett gesprungenen 5,04 Metern die Vizemeisterschaft. Fast spiegelverkehrt lief es bei Jan Harich in der Klasse M14. Er sprang mit tollen 5,47 im Weitsprung auf den ersten Platz und wurde im Sprintfinale in guten 7,98 sec. Dritter. Einen Titel holte auch Vincent Hobbie bei den ein Jahr älteren Athleten der Klasse M15. Überlegen gewann er das Kugelstoßen mit neuer Bestweite von 13,06 Metern. Mit 5,84 m belegte Vincent zudem den 2. Platz im Weitsprung und seine 9,01 sec. über die 60 Meter Hürden brachten ihm Rang drei ein. Für zwei weitere Silbermedaillen sorgten schließlich Luisa Hoheisel und Clio Gausmann. Luisa erreichte in einer starken Hochsprungkonkurrenz, in der nicht weniger als sechs Athletinnen die Marke von 1,50 Metern überwanden mit 1,53 m genauso einen tollen zweiten Platz wie unser höhengleiches Mehrkampftalent Clio, die die Kugel mit 10,39 Metern erstmals über die magische 10 Meter-Marke wuchtete. Ebenfalls mit Silber ließ sich Marven Zeh auszeichnen, nachdem er die 60 Meter-Hürdenstrecke in sehr starken 9,63 sec. gemeistert hatte. Einen Bronzeplatz belegte schließlich Sebastian Krumm, der seit diesem Jahr für die LGR startet und die 60 Meter in 7,73 sec. sprintete.
Einziger Wermutstropfen zweier erfolgreicher Wettkampftage war am Ende die Tatsache, dass beide Staffeln die in der Halle besonders ungünstige Außenbahn zugeteilt bekamen und schließlich über die 4x100 Meter nicht regelkonform im Ziel ankamen.
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